Donnerstag, 27. Februar 2014

Mein Berlinhass

Oh, wir sind so frei, wir sind so Berlin. Berlin, du Stadt der Künstler, der Freigeister, der zelebrierten Arbeitslosigkeit. Passia in Rage.

Whoa, Berlin ist so geil, einfach mit einem eisgekühlten Club Mate am Ufer rumhängen und den Musikern beim rumjaulen zusehen. Nach einer durchzechten Nacht sauf ich hier einfach weiter, schließlich ist eine Pulle Alkohol das schönste Accessoire – neben dem ranzigen Jutebeutel. Das ist Leben, hier bin ich Mensch, hier darf ich sein! Arbeiten kann ich auch noch übermorgen, heute verwirkliche ich mich selbst. Als Künstler, als Poet, als Designer, als It-Fashion-Popel.
Hier kann man seine Träume noch verwirklichen, auf einem Null-Komma-Null-Einkommen ein Mode-Imperium mit verdrehten Vintage-Klamotten aufbauen oder die X-te Bar mit Ranzmöbeln vom Flohmarkt eröffnen.

Berlin, das ist jung, wild, geil, non-stop-happy und einfach nur kreativ hoch Zehn.  Berlin braucht nicht viele Gesichter, wenn ein einziges die Menschheit schon so glücklich macht.
Kreuzkölln, hier schlägt mein Herz, fuck me I’m famous Muschi Kreuzberg.
L’amour toujour, Schwalbentattoo, Lomo-Kamera.

Mein Puls auf 200, meine Fingerspitzen blutrot vom Tippen. Ich hab nur eine Botschaft an euch: FUCK YOU.

#yolo #kreuzberg #kreuzkölln #nerds #lomo #berlin #fuckyou

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Hauptsache gewinnen

In den eigenen vier Wänden dem Hobby frönen und einfach mal etwas für sich machen, – so was von out. Um Spaß geht es schon lange nicht mehr, sondern ums gewinnen. Ein Kommentar zum Fernsehtrend.

Von meiner Liebe zur TV-Show The Taste habe ich Ihnen bereits berichtet. Doch ich kann Ihnen gar nicht sagen wie sehr ich von den Socken war, als ich pünktlich zum Finale von „Das große Backen – SAT 1. Sucht Deutschlands besten Hobbybäcker“ einschaltete. Schon der knackige Titel versprach großes und mit Leckermäulchen Enie, die ja führ ihre maßlose Genusslust bekannt ist, konnte es ja nur etwas ganz grandioses werden. Die anderen Pappnasen in der Jury schienen wirklich vom Fach zu sein, doch ihre spannenden Dialoge konnte ich kaum folgen, zu sehr wurden sie von den besten Hits der aktuellen Charts übertönt, die auch ach so dramatische Szenen unterstrichen. So hielt – oh Schreck – die Form den Kuchen nicht, er war schlichtweg zu flüssig und schon wünschte ich mir einen Bruce herbei, der all das auch noch mit einem flapsigen „Drama, baby“ untermalt. Aber nichts da, jeder Akt des Backens wurde extrem in die Länge gezogen und mir war gar nicht bewusst, was man alles an Keksen und Co. zu bemängeln haben kann...

 Unter dem Like-Prinzip ersticken

Dem Gewinner winkte schlussendlich ein eigenes Backbuch einer bekannten Margarine-Marke. Na Mensch, da haben sich ja all der Schweiß und Tränen gelohnt. Spaß hat es natürlich allen trotzdem gemacht. Doch, kann man bei all dem Ehrgeiz und den Bewertungen von so genannten Kennern ihres Fachs überhaupt noch Spaß empfinden? Müssen nun selbst Hobbies und Freizeitaktivitäten unter dem „Like“-Prinzip ersticken und an ihrer Leichtigkeit verlieren? Das mit dem zur Schau stellen von Gesangsqualitäten in TV-Shows und der eventuell verbundenen Gesangskarriere konnte ich ja noch irgendwie verstehen. Schließlich dient das der allgemeinen Belustigung und hey, wer weiß, vielleicht wird so auch ein Musikproduzent auf einen aufmerksam. Wunder gibt es immer wieder, Sie wissen doch. Aber was verfolgen die Koch- und Backsendungen mit Bewertungsprinzip für einen Sinn? Möchte man Menschen in allen Lebenslagen scheitern sehen oder sie öffentlich bloßstellen? Oh, Oma Berta hat die Petersilie vergessen, ja, die hat ja wirklich keine Ahnung...  

Die Zukunft sieht kacke aus

Was kommt als nächstes, eine Häkelsendung, in der Modedesignerin Lisa gegen Hausfrau Tine, Psychologin Gerlinde und Metzger Arne antritt und man ihnen Sendung für Sendung beim Socken stopfen und Schalstricken zu sehen muss? Vielleicht sehe ich alles auch nur zu schwarz und wir finden uns bald in Dialogen zwischen Bienen-Züchtern wieder, die um den leckersten Honig batteln oder Hundebesitzern, die die Häufchen ihrer geliebten Vierbeiner bewerten. Ich sehe es schon kommen. Etwas ganz großes. In diesem Sinne: Nehmen Sie sich doch für 2014 was Schönes vor! Fangen Sie doch mal mit dem Abschalten an.

Dienstag, 23. April 2013

Liebe Olga auf dem Laufband vor mir

Es war bereits 20:35 Uhr, als ich mich endlich auf den Crosstrainer schwang und sie erblickte: eine Dame, nennen wir sie Olga, mit pechschwarz gefärbtem Haar, funkelnden Ohrringen und Turnschuhen, die sich noch nie in einem Fitness Studio bewegt haben dürften.

Mit In-Ears ausgestattet und einer strengen Brille auf der Nase, wippte Olga mit ihrem gebärfreudigen Becken hin und her. Man hätte glauben können Olga würde permanent "Guccipradagucciprada" vor sich hin summen, anders kann ich mir einfach nicht erklären, wie sie bei all dem Gewackle im Takt bleiben konnte.

Es muss ihre Lieblingsversion von Guccipradagucciprada gewesen sein, die sie plötzlich noch rhythmischer auf dem Band wippen ließ. Und schon war Olga in Gedanken auf dem glamourösen Kurfürstendamm flanieren. In der einen Hand die Vuitton, in der anderen die Leine, an dem sie ihren Gucci spazieren führte. Gucci war ein kleines aufgeplustertes Etwas, das sie, zum Leidwesen des Dingens, auch noch mit einem Glitzer-Schleifchen im wirren Fell misshandelte.

Olga rannte aber nicht zum nächsten Schlussverkauf, das hatte sie nicht nötig, schließlich ließ sie sich vom deutschen Unternehmer Hans-Dieter aushalten, den sie liebevoll Hansipupsi nannte. Er verstand sie kaum, aber sie verstand es dafür ihm die Scheinchen aus der Tasche zu ziehen. Doch Hansipupsi war blind vor Liebe, wie hätte es auch anders sein können, bei diesem Po-Gewackle.

Und weil Olga eben ach so viel Zeit zum Gucken und Shoppen hatte, genoss sie jeden ihrer Schritte. Grazil vollendete sie ihre Sporteinheit mit Bewegungen à la Storch im Salat und beinahe, aber wirklich, ich war kurz davor, hätte es dafür von mir Standing Ovations gegeben.

Danke, meine liebe Olga, für diese Showeinlage.

Montag, 3. September 2012

Muttis Mutanten sind wieder los!

Wenn im romantischen Rheinland und anderen Fleckchen Deutschlands der brünette Billardspieler, Lederjackenträgerinnen und der obligatorische Mettigel zusammen finden, dann hat ein gewisser Sender wieder ganz tief in den dunkelsten Ecken gekramt, um uns vor allem eins zu bescheren: ganz großes Fremdschämen.
Die Schwiegertochter wird mal wieder gesucht und bringt Muttis Söhne ganz schön ins Schwitzen. Kaum angereist, kann man sich nicht mehrloslassen, schwelgt schon in den süßesten Fantasien. Untermalt werden diese zuckersüße Szenerien mit den tollsten Schnulzen, die die Welt je gehört hat. Doch nicht nur romantisch wird es hier, auch der Sexfaktor ist hoch. So kann einer der suchenden Schwiegersöhne kaum seinen Augen trauen, als ihm die mobile Nageldesignerin im Mini gegenüber steht. Ihre muskulösen, knackig braun gebrannten Beine schön in Overknees präsentiert, scheint der Blick der gegen ihre ziemlich bieder wirkende Konkurrentin nach Catfight zu schreien.

Und als dann die Damen anfangen sich selbst zu verschenken, fällt dem hart gesottendsten Fan nichts mehr ein. Rote Rosen tauschen ihre Besitzer, ebenso wie heiße Blicke und eindeutige Zweideutigkeiten. Wer jetzt schon nicht kräftig kotzen musste, der wird es sicherlich nach der nächsten Sendung. Wohl bekomm’s!

Freitag, 6. Juli 2012

Bloggst du noch oder lebst du schon?!

Geradezu gediegen stürzte ich mich in das Berliner Fashion Week-Getümmel, bereiste eine Messe nach der anderen, erblickte so manche Seltsamkeit und Ultra-Nerds mit Mikro-Shorts, Topfschnitt und dem obligatorischen Jute-Beutel. Klingt harmlos?! Ihr musstet es euch ja nicht ansehen.
Zu lesen gibt es all den Spaß hier: http://www.brands4friends.de/magazin/?s=alissias+Fashionreport&x=0&y=0

Dienstag, 1. Mai 2012

Jeans-Shorts - Das Arschgeweih 2012

Sie sind kurz und knackig - letzteres kann man meistens von den Beinen ihrer Trägerinnen nicht behaupten - sie betonen weibliche Schönheitsmakel so gut wie kaum ein anderes Kleidungsstück und rücken Apfel-, Platt- aber auch Birnenarsch perfekt in den Vordergrund: Jeans-Shorts.
Egal ob alt, jung, Studentin, Schülerin, hauptberufliche Bloggerin, Räusper oder die ewige Göre um die Vierzig, jeder von ihnen hat mindestens ein Ungetüm im Kleiderschrank und es ist lange kein Ende in Sicht.

Lasziv kitzeln bei vielen neckische Fransen an den Oberschenkeln, umspielen sanft die tief eingegrabenen Cellulite-Dellen. Komplexe? Schamgefühl? Modisches Empfinden? Sucht man hier vergebens.

Gekonnt wird lustig drauf los kombiniert, schließlich ist kein Top zu kurz, kein T-Shirt zu verblichen und kein BH-ähnliches Irgendetwas zu schade, als dass man es sexy zur Shorts kombinieren könnte. Wer es besonders hip mag, der lässt den Jeans-Trend mit dunklen Strumpfhosen krachen. So wirkt alles auch nicht so nackt. Bitte die glänzende Variante des Nylon-Wunders wirken, das macht die prallen Beine so schön saftig.

Ein bisschen mehr auf den Rippen und immer noch schön versteckt in langen Roben und Cardigans? UNCOOL! Frau zeigt was sie hat, auch das Stück Sahnetorte von gestern Abend, das sich lieblich an den Hüften abzeichnet oder den Schokopudding von der Mittagspause, der entzückend am Hintern klebt.

Aber auch die Size Zero-Mädchen dürfen zur Shorts greifen, um ihre grazilen Stelzen zu präsentieren und in uns ein mütterliches Gefühl von "ich will sie füttern" hervor zu rufen.

Ach Jeans-Shorts, du bist einfach nicht unterzukriegen. Zum X-ten Mal feierst du dein Revival, hast schon die Beine von Popdiven liebkost und dich an Modelbeinen versucht.

Also, liebe Mädels, lasst meine Augen schmerzen und hüllt euch auch morgen in das Arschgeweih 2012. Welch Assoziation, mag da der Hipster frisch aus dem Mauerpark entsetzt in sein iPad tippen, aber ich bitte euch, es ist doch was wahres dran. Früher waren es die engelsgleichen Tribal-Kreationen über dem Steiß, den nicht nur Mandy, Sandy und Konsorten, sondern auch bald Elsa, Barbara und Martina haben wollten. Heute sind es ähnliche feminine Wesen, die sich in dem Hauch von Jeansstoff verwirklichen wollen - was sage ich, ihre Weiblichkeit neu erfinden möchten...

Amen.

Freitag, 24. Februar 2012

Jetzt wird wieder ABGELÄSTERT!!!

Na, gestern wieder vor der Flimmerkisste gehockt und Prolloweiber, afrikanische Prinzessinnen und Riesenaugen bestaunt? Hier gibt es den ultimativen bitter bösen Rückblick der ersten Folge. Viel Spaß:
http://www.brands4friends.de/magazin/alissias-gntm-report-ein-showrueckblick-mit-spitzen-und-laestereien/

Mittwoch, 4. Januar 2012

Haben Rose bekommen!


Der Herr hat es ja mit den „M’s“. Manuela, Marta... ui, nun mal „G“ – die Gianna, mit ihrem Hamburger-Pluspunkt, Veronika – wer war Veronika – und jetzt komme ich auch schon gar nicht mehr mit. Alle bekommen sie eine rote Rose, hach, ist das romantisch. Die Dame mit der eigenwilligen Frisur meint den Grund dafür zu wissen, warum auch sie in die nächste Runde gewählt wurde „Er fand ja schon mein Kleid ganz toll. Ich habe aber noch viel mehr Kleider, die muss er nun auch alle sehen“
Gut...
Zu meiner Überraschung kommt unsere Klischee-Asiatin, die so gerne Spielchen spielt, weiter: JinJin.
DIE SPANNUNG ZERRT AN DEN NERVEN. Ja, wo der Voice Over Recht hat, hat er Recht.
Da sitzen sie nun, alle bibbernd, alle hoffend. Sissi ist schon den Tränen nahe, geradezu bockig sitzt sie auf dem Sofa. NUR NOCH DREI ROSEN SIND ZU VERGEBEN! Auch für Katja hat sich das sexy Tanzspiel mit JinJin gelohnt, sie kam ebenfalls weiter.
NUR NOCH EINE ROSE, die Spannung steigt bis ins Unermessliche. Oder wie der Sprecher sagt „Die letzte Rose, für eine Frau die letzte Chance in Südafrika zu bleiben“
WER WIRD SIE BEKOMMEN, WER?? Ich tippe mal auf Sissi – und soll Recht behalten!
Ach, wie sie strahlt.

Die verbleibenden Fünf gehen nun schmollend nach Hause. Macht euch nichts draus, blondierte Kerle gibt es sicherlich auch in eurem Dorf.
Mit den bezaubernden Worten „Ich hoffe es ist ok, wenn ihr jetzt geht“, verabschiedete sich Paulemann von den Mädels. Für die 35 Jährige ein harter Tritt ins Ego. Sicherlich lag es wieder nur an dem Alter. Ob sie jemals einen älteren finden wird? Ich wünsche es ihr. Schon nächsten Mittwoch geht der Spaß weiter. Ob ich mich da auch noch zu einem Livestream hinreissen lasse... ich glaube kaum.... 

Heiße Tänze, fiese Spielchen & die Rosenvergabe


„Alter, ich wusste, er hat lange Haare, ich wusste es“, sprudelt es aus aus JinJin heraus. Wie kreativ vom Sender, Asia-Klänge, als sie die Limousine verlässt. Sie praktiziert fernöstlichen Kampfsport, also hüte dich Bachelor. 

Ebenso gefährlich ist der Einblick, dem sie ihm schon zu Anfang gewährt – sie zeigt nämlich einfach mal ihr Höschen. Wie frivol.
Die Chinesin trägt auch Stäbchen in den Haaren, vielleicht hat sie später damit noch was vor? „Kann man so was widerstehen?“, sagt die Gute mal eben selbstbewusst in die Kamera. Und Paul meint auch, dass sie sehr viel versprechend aussieht. Im Haus angekommen, macht die Frau mit dem Mittelpunktssyndrom erst mal ne flotte Modenschau mit einer Felldecke, die sie kurzerhand vom Sofa stibitzt.

„Einige Hot Chicks dabei“, schwärmt der Paulemann.
Bernadette überspielt ihren Versprecher bei „Na, deine Traumfrau schon dabei?“, mit einem galanten Rausstrecken ihrer Zunge. Doch während er in die Kamera schwärmt, kann sie nur zu ihm sagen: „Ich habe noch nie Blond gut gefunden“

Die Rothaarige gibt sich selbstbewusst und haut doch gleich das böse „F-Wort“ raus. In jugendfreier Form: Sie glaubt er will sie. Bienchen. Blümchen. Summsumm.
Ihre forsche Art wird von den anderen Mädels gar nicht gern gesehen. Neid pur, Zickenkrieg, das kann ja noch was werden. Vielleicht landen sie noch alle im Pool, raufen sich in den hauptsächlich langen Haaren und der Paule flieht mit dem Kameramann davon...

Sabrina mit dem offenen Dekolletee hat im Vorfeld den Britney Spears-Trick versucht und sich als Jungfrau geoutet. Doch egal wie viel Brust hier auch gezeigt wird, die Martha bekommt das erste Einzeldate mit dem Bachelor. Hach, dieser Akzent, ein Dauersäuseln, wie betrunken. Zuckersüß, wenn das mal nicht im Mann den Beschützerinstinkt weckt. Und über Kinder sprechen sie auch sogar. Wenn da mal nicht mehr geht. Oh Pardon, Marta ohne „H“...

„Ich finde dein Kleid sehr schön zu deinen Rehaugen“, schwärmt Paul.
Bei der gut aussehenden „Lady“ spielen bei Paul die „Hormone verrückt“.
Nachdem JinJin an der Brust ihrer Gesprächspartnerin gefummelt hat, lockt sie den Blondierten von Marta weg – eine Kampfansage. Das erotische Geschenk, was sie ihm überreicht, sind doch tatsächlich Glückskekse. Meine Liebe, mehr Klischee geht doch wirklich nicht.
Georgina treibt es weiter im Gossenjargon, lästert bis zum geht nicht mehr. JinJin ist einfach unter ihrem Niveau. Na, aber die gleiche Sprache sprechen sie doch, warum mögen sich die beiden nicht.
Die selbstgebackenen Kekse verzauberten Paule leider gar nicht, die ganze Nummer ging ihm einfach nur auf den Keks.
Auch Manu scheint keinen Eindruck hinterlassen zu haben, von der leicht erkälteten jungen Frau merkte er sich noch nicht mal den Anfangsbuchstaben. WHAT A SHAME!

Das zweite Einzeldate bekommt die „rassige“ Anja. Beide kuscheln sich gleich unter der Felldecke.
Doch beim Tanzen überzeugt eindeutig JinJin. „Sie weiß, wie sie ihre Hüften bewegen muss“, urteilt der Bachelor. Doch irgendwann hat Paulemann auch keinen Bock mehr auf ihre Spielchen und so macht JinJin einfach mal eine Mitkandidatin mit einem Eiswürfel im Mund an. Oh weia!
Doch irgendwann wird es einem Paul auch zu heiß und so zieht er sich in einen Raum zurück, um darüber zu brüten, welchen fünf Damen er zuerst einen Korb gibt. Der Voice Over fasst noch mal zusammen „Fünf Frauen müssen gehen. Nur 15 dürfen bleiben“, nun haben es auch alle die nicht rechnen können verstanden.

Und wer muss gehen, wer, wer?!?!? Gerade wo es mal spannend wird, erscheint die erste Pipipause. Na Mensch. Wer hat Paul beim Befruchtungstanz überzeugt und wer muss nach Hause gehen? 

Eine Blondine sucht sein Glück


Och, die Sissi ist so nervös, als Erste kann sie ihm Bussi Bussi geben. Hach. Sie fällt gleich mit der Tür ins Haus „Siehst sehr gut aus“, wirft sie ihm gleich um die Ohren. Der Paule spürte sogar ein kleines Knistern zwischen sich und der Blondine.
Katja, die Dame mit der begehrten Kehrseite, gibt sich gleich als Diva, winkt den Paule zu sich zur Limousine, damit er ihr die Tür öffnet.
Sie scheint mehr vom Haus begeistert zu sein als vom Typen selbst. „Ein richtiger Sunnyboy“, schwärmt die Brünette dennoch.

Manuela ist „total geflasht“, denn Blond und blaue Augen, darauf steht sie ja total...
Alexandra treibt es mit ihren Schwärmereien auf die Spitze. Sie hat noch nie zuvor einen schönen blonden Mann gesehen. „Unser erster Augenblick war Määädschig, würde ich sagen“, kommentierte die ebenfalls Blonde verzaubert. 

„Mein Homie sozusagen“, freute sich die Gianna, die ebenfalls wie der Paule aus Hamburg kommt. „Brille erinnert mich immer an Sekretärin“, kommentiert hingegen Paul.
Ui, bei der Louisa aus Fulda lässt den Paul gleich noch mehr strahlen. Sie hatte sich hingegen einen Brünetten Herrn vorgestellt. Nanu, was schmückt die 21 Jährige denn da, eine Ranke auf dem Rücken... dem Paul gefällt’s.

Die Martha mit dem zuckersüßen gebrochenen Deutsch findet er aber noch ansprechender.
Sabrina aus Nürnberg ist beim Anblick von Paul bald das Herz rausgehüpft. Kein Wunder, bei dem Dekolletee..
Laura wirft gleich ihre Fangarme aus, umarmt den Blonden schon fast aus der Ferne. Unheimlich... ich glaube keiner kann der Kurzhaarigen entkommen.

Viele Mädchen haben gehofft, dass der Bachelor einen Dreitagebart hat... so die junge Dame aus Dresden. Na mensch, sagt das neuerdings was über das Vermögen aus oder warum so scharf drauf?
Uuuh, eine Dame in Pink mit schwarz gefärbter Mähne und Blume im Haar, haben Sie sich auf dem Weg zum Tangoabend verirrt, junge Dame?
Doch Paul meint „da kann man schon von Leckerlecker sprecken!“

Anja sieht High Heels als eine super Erfindung an, die sie gerne überall trägt. Ja, überall...
Georgina, die Rothaarige, die auf dicke Brieftaschen steht, schwärmt „Ey ist der aus der Zahnpasta-Werbung oder was?“ Sie bringt dem Knaben Schampus, na holla die Waldfee. „Schöne Augen hast du?“, säuselt Paul da gleich. Och, vom Typ her ist er nichts für die Rothaarige, aber hey, du hast doch noch nicht sein Bankkonto gesehen. „Haben wir auch Buffet?“, zwitschert sie, als sie das Haus betritt...

das Haus, das alle Frauen zum Träumen bringt. Doch ihr Lieben, ihr werdet da niemals wohnen, denn die Villa gehört dem Lebemann nicht... nicht gleich heulen, dafür hat er doch seine schmalen Lippen zu bieten, mit denen er sicherlich himmlisch küsst... uaaahhh...  

Ich habe keine Rose für dich


Ach herrje, der Bachelor. Ich habe das Unheil schon kommen sehen, wenn ich mir das Bild meines ersten Beitrags über diese Supersendung ansehe. Ein schmallippiger blondierter Lebemann, mit ordentlich Gel in der Schmalzlocke, traurigen Hundeaugen und einer knatschigen Stimme, die doch jeder hören möchte... Irgendwie erinnert er mich an Dieter Bohlen. Der Hamburger schwärmt von Kapstadt, dem Drehort, an dem sich die Anwärterinnen auf sein Herz einfinden. „Noch wissen sie nicht, was sie erwartet“, sagte der Voice Over so schön. Aber wenn sie es wüssten, wären sie schon längst über alle Berge.

Katja aus Hannover will nebenberuflich Model sein. Ahja... achso in Dessous, schon klar. Kein Wunder, dass sie die Fotografen am liebsten von hinten fotografieren...

Die 35 Jährige Petra aus Dortmund hat Angst, dass der Bachelor zu jung sein könnte. Sorge dich nicht Petra, der Paulemann sieht mindestens zehn Jahre älter aus. Vom Sender wird der Mann, der auf innere Werte und Charakter abfährt, als Geschäftsmann inszeniert, der vor Apple-Produkten wichtige Gespräche mimt.

Mensch und sogar die Sissi ist mit von der Partie, toll.
Eine Blondine, die aus der puren Idylle stammt, mit Eltern, die immer noch knutschend am Küchentisch sitzen. Die Romantikerin träumt noch von der großen Liebe – na ob sie die in Porno-Paule finden wird? Man weiß es nicht... man weiß es nicht... Ui, a propos oder soll ich eher sagen a POPO, die Kamera filmt wirklich alles, sogar den Herr unter der Dusche.

Diese Grübchen... die Goldkette und das massive Armband sowie die dicken Ringe lassen nicht wirklich auf einen seriösen Edelmann schließen. Dramatik muss ja bei solchen Sendungen immer sein und so erzählt der junge Mann gleich über den tragischen Verlust seiner Eltern. Ich finde so was gehört so ausführlich nicht ins Fernsehen, aber das muss ja jeder selber wissen. Oh nein jetzt weint er auch noch bitterlich... Somit schwenkt das Bild vom Porno-Paule bei den Zuschauerinnen zum sanften verletzlichen Rauhaardackel. Putzig...
Er selbst fühlt sich nicht „Arsch hoch Amerika“ (noch nie so was Gehaltvolles gehört), sondern man soll sich schon was leisten. Da passt er doch ideal zu der rassigen Rothaarigen, die offen zugibt auf Männern mit ordentlich Kohle zu stehen. Dafür posiert sie sogar mit einer Pulle Prickelndes vor dem Spiegel... 
o-k... 

Wollen Rose haben?

Endlich ist es wieder soweit, er fährt wieder vor, in einer dicken weißen Limousine. Mit "Er" meine ich den Mann, um den sich die schönsten Frauen Deutschlands *hüstel* reißen, den Mann, der der Frage "Wollen Rose" eine neue Bedeutung schenkt: den Bachelor.

Die Sendung, die die Ex eines Komikers und eine ehemalige Schornsteinfegerin berühmt machte, beehrt uns ab heute wieder in der Flimmerkiste. Eine erfreuliche Wendung, denn nach angedickten Bauern, sich rasierenden Damen aus Scripted Reality-Shows und Dschungelbewohnern aka Z-Promis, war der Zahnpasta-Mann mit angedichtetem Vermögen schon längst wieder überfällig.

Mit Spannung erwarte ich Pony-tragende Hausfrauen, heiße Sekretärinnen und andere schöne Frauen, die sich für NICHTS zu schade sind, um den Mann ihrer süßen Träume zu erobern - oder zumindest erst eine seiner Rosen.

Wollen Rose haben? Die Frage beantworte ich erst, wenn ich den Bachelor gesehen habe. Ich erinnere mich nur mit Gänsehaut der puren Angst an den Herrn aus der letzten Staffel. Unheimlich erschien er mir und entscheiden wollte er sich auch nicht wirklich. Wir werden es erleben. Den Bachelor. Ich freue mich drauf. Noch....

Freitag, 9. Dezember 2011

Die blubbernde Invasion


Sie sind rund, platzen auf wie längst überfällige Eiterpickel und ihr Inhalt verspricht selbiges auf der Haut von Jugendlichen. Jugendlichen, ach, was sage ich, Kindern, die diesem Trend längst verfallen sind: Bubble Tea. Ein chemisches Gemisch in tausend und einer Farbe. In Geschmacksrichtungen, die von abartig bis süßer als süß reichen, in Farben, die chemischer nicht sein könnten.

Zuerst waren es gerade mal eine Hand voll Läden, die mit dem Frozen Yoghurt-Hype Kurs auf Deutschland nahmen. Heute gibt es mehr Bubble-Plätze, als ehemals Postfilialen. Sie breiten sich rasant aus und jede noch so kleine Ladenfläche wird in Beschlag genommen. All das nur, um Jugendliche und Kinder süchtig zu machen. Süchtig nach Zucker, Süßstoff und Pickeln. Eine gewagte Mischung, mit hochprozentiger Suchtgefahr.

So drängeln sich die Zahnspangenträger und Harry Potter-Anhänger regelmäßig vor den Läden, um ihren Plastikbecher mit oben liegender Wölbung, die mit einem riesigen Loch versehen ist, zu ergattern. Hier führen sie die extrabreiten Strohhalme ein, durch die sie an die fetten Kugeln oder geleeartigen Streifen gelangen, um sie genüsslich in ihrem Mund platzen zu lassen.

Bei all der Euphorie kommt ein düsterer Gedanke auf: Was wenn die Invasion auf findige Zahnärzte beruhen, die sich durch das Zuckergemisch einen noch besseren Umsatz bei Zahnbehandlungen auf Privatkosten erhoffen? Vielleicht sind es aber auch Anhänger des Sumo-Sports, die sich durch die regelmäßige Versorgung der Kids mit Süßkram, stämmigen Nachwuchs erhoffen.

Was auch immer dahinter steckt - es ist teuflisch...

Freitag, 9. September 2011

Hundebesitzer: Vorsicht, bissig!

Während ich noch von einem langbeinigen Mops träume, sind hunderte, was sage ich, tausende von Deutsche, ach, Millionen bereits im Besitz eines kleinen oder großen haarigen Freundes, der sie auf Schritt und Tritt begleitet. Doch beim nötigen Gassigehen überkommt es sie...
In ihren Augen spiegelt sich der pure Hass wider, der Speichel in ihrem Mund scheint sich schon zu schäumen, während sie genüsslich die Zähne fletschen. Die Rede ist hier nicht etwa von einem Vierbeiner der Güte Klasse Kampfhund, sondern von den Hundebesitzern selbst. Denn, wie kann man es bloß wagen, ihr Eigentum anzulächeln, wenn man die ach so putzig zu kurz geratenen Beine bestaunt oder in ein geradezu herziges Gesicht blickt. Also nein, wo leben wir denn hier, zusammenreißen sollte man sich beim Einblick eines Hundes, wenn es nicht das eigene Haustier ist.
Denn wo kämen wir wohl hin, wenn Fremde die pure Freude beim Anblick eines an ihm vorbei laufenden Hundes empfinden?
Heute passierte ich eine Dame. Ihr Hund war eine Hand voll Watte, kurzbeinig, kuschelig und einfach zum Verlieben. Mit einem Lachen im Gesicht streiften meine Augen an dem Hund vorbei, hinauf zu der stolzen Hundebesitzerin... ALARM STUFE ROT! Ihr Blick war eine Mischung aus Arroganz, Abneigung und mir fehlte nur noch der Auftritt eines gewissen Komikers, der kurz durchs Bild huscht und schreit "Eh, was guckst du?!" Liebe Hundebesitzer, warum all dieser Groll? Ist es nichts Schönes, wenn auch andere Gefallen an eurem Tier finden? Vielleicht antworten Sie mir ja... aber bitte nicht gleich beißen.

Montag, 8. August 2011

Ihr sucht - und findet mich.


Ein Kiez in Aufruhe!


Da war was los auf dem Kollwitzplatz. Denn die tiefenentspannten Eltern des kleinen Maltes und der gerade zahnenden Leni haben vor ein paar Tagen etwas ganz Tolles entdeckt. Im Bio-Supermarkt ihres Vertrauens stießen sie auf den Ökobluster 2000! Sie konnten ihren verwöhnten Augen kaum trauen, Papa Ralf ließ vor Überwältigung fast seinen Bio-Latte mit Sojamilch fallen. „Schau mal Agathe, da ist er endlich“, rief er vor Entzückung und kniete sich ehrfürchtig vorm Ökobluster 2000 hin. „Ja, Schatz, und das Beste, dank deiner lukrativen Jobs in der Werbung können wir uns den super leisten!“
„Ich weiß eben wie man aus Scheiße Geld macht, Liebchen“, zwinkerte er und gab seiner Angebeteten einen Schmatzer auf die Nase.
So fackelten die Dauerverliebten nicht lange und griffen, trotz Schwabencharakter zu. Gleich zwei von den Blustern mussten es sein, schließlich wollten sie ihre Freunde in der Nachbarschaft mächtig neidisch machen. Wer hat, der hat! Gleich am Morgen darauf machten sie sich auf den Weg zum Kollwitzplatz, um ihren Kauf vorzuführen. Es dauerte ein wenig länger als sonst, da Papa dem kleinen Malte erst noch quer durch das ganze Haus folgen musste. Der junge Mann im zarten Alter von fünf Jahren hatte eben seinen ganz eigenen Kopf und dank der Erziehung seiner Eltern selbstverständlich Entscheidungs- und Meinungsfreiheit. Mit mehreren Stunden Verspätung traf die junge Familie endlich am besagten Platz ein. Auf einer Bank saßen schon ihre relaxten Freunde Torben und Maja. Tief in seiner Nido versunken, bemerkte Torben gar nicht das Eintreffen seiner Freunde. Maja hüpfte jedoch gleich auf vor Aufregung: „Torben, sieh mal, das ist ja der Ökobluster 2000! Das muss ich gleich auf Facebook posten!“
Quietschend vor Glück, griff die junge Frau mit dem Garcon-Schnitt nach ihrem iPhone und führte mehrfach die berühmte Wisch-Bewegung aus, bevor sie die Neuigkeit an all ihre Freunde schickte.
„Mensch Ralf, da hast du aber zugeschlagen. Ich habe schon viel vom Oköbluster 2000 gelesen, aber gesehen hab ich ihn noch nie. So in real live“, schrie Torben begeistert, so laut, dass man ihn in ganz „Prenzlberg“ hätte hören können. „Ich weiß, ist das nicht toll, wir haben gleich zwei von den guten Stücken gekauft“, grinste Ralf und nahm seinen Kumpel zur Seite.
„Wenn du auch einen haben willst, ich habe Connection im Bioladen, vielleicht gibt’s auch ein paar Prozente“
„Alter Falter, schnapp dir eine Bionade, darauf müssen wir anstoßen!“, rief Torben und kniff ihm in die Seite. „Ne, lieber Club Mate!“, schritt Ralf ein und griff in seinen verwaschenen Jute-Beutel. „Ah-Ah“, ermahnte ihn seine Liebste, „Du wirst doch nicht etwa rauchen wollen!“
„Doch nur die ohne Konservierungsstoffe, Schatz!“, zwinkerte er ihr zu.
„Ok, dann drehe mir auch eine mit“, lächelte sie.
Doch die Feierstimmung wurde getrübt, da die zahnende Leni mit der kleinen Lea-Isabella um die Wette schrie. „Schnapp deine Sachen Torben, Lea-Isabella möchte Heim!“, rief Torbens Freundin und packte schon mal die mitgebrachten Bio-Dinkel-Croissants ein. „Schade, aber lasst uns das mit den Ökoblustern 2000 noch mal nachholen und uns mal die Tage auf einen Tee am Maybachufer treffen, ok?“, waren Ralfs letzte Worte, als er sich hastig umdrehen musste, da der kleine Malte wieder beherzt die Führung übernahm….

Samstag, 16. Juli 2011

Berlin, the place to be























Berlin - die Stadt der Städte! Hier tummeln sich Hauptstadtrocker und Gören, Touris und Zugezogene. Jeder will hier her, die frische Stadtluft schnuppern und sich vom bunten Potpourri der Nationalitäten mitreißen lassen. Den richtigen Multi-Kulti-Flair genießt man am Maybachufer. Hier treffen sich Lorenzo, Laura, Romina, Julien und Co. um gepflegte Musik zu spielen und den Sonnenuntergang herbeizurufen.

Denn sobald der gelbe Ball am Himmel verschwunden ist, geht die Party erst richtig los. Dann trifft man sich im Zugezogenen-Jargon genannten "Kreuzkölln", the place to be. Obwohl - mit Bongos, Bierflaschen und den lieben WG-Bewohnern ist es doch an jedem Ort in Berlin am schönsten.

Als die lieben Studenten oder Suchenden, Künstler und selbsternannte Designer, Tagträumer und Vollzeitblogger, noch bei Mami und Papi im gepflegten Stuttgart saßen und dort Löcher in den blauen Himmel starrten, kam ihnen die Idee die "In-Bezirke" unsicher zu machen. Wo sollte man sich schließlich besser selbst verwirklichen können, als in Berlin? Doch Bezirke wie Grunewald und Charlottenburg, die ihrem Ort der Aufzucht entsprachen, haben die Süßen nie gereizt. Es musste etwas dreckiges sein, etwas mit Hinterhofflair - eben das East-London von Berlin. So entschlossen sich Gustav, Nele und Co. nach Neukölln zu ziehen. Dort leben sie nun in ihrer ganz eigenen Welt, abgeschirmt von dem "Gesindel", das sich um sie herum tummelt. Anpassen? Fehlanzeige. Warum auch, schließlich wurde ihnen doch stets gelehrt sie seien etwas besseres und man könnte einem seltsamen Ur-Neuköllner am Briefkasten begegnet. Mon Dieu.

Den Trend zum pulsierenden Berlin haben sich Hostels zu Gute gemacht und begeistern die Anwohner mit immer mehr Unterkünften, die den Kiez um einiges bereichern. Dort zieht es dann wiederum nicht Leni, Nele und Co. hin, sondern George, Jason und Ron (in diesem Fall keine Boys aus Marzahn oder Hellersdorf, sondern England), die es sich in den Wohnungen auf Zeit so richtig gemütlich machen.

Doch es muss auch nicht immer diese Art von Unterkunft sein, schließlich gibt es genug von pfiffigen Anwohnern, die ihre teure Altbauwohnung kurzerhand an dieses fröhliche Volk untervermieten. So erfreuen Jason und Konsorten die Nachbarn mit nächtlichen Unterhaltungen im Hof und ausschweifenden Partys mit jungen Girls aus der Nachbarschaft.


Ach, Berlin, mon amour, is it love?